• Versandkostenfreie Lieferung ab nur 20 € in DE
  • Sicher shoppen
  • 30 Tage Rückgabe
Buch: Der Weg zur Mystik (Taschenbuch)

Buch: Der Weg zur Mystik (Taschenbuch)

15,50 € *

inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

  • 111
  • Taschenbuch

  • © KMV-Verlag
  • 978-3-98-024374-2
  • CORALF

  • 9783980243742
  • 382 g
  • 2002
  • 296 Seiten
Der Weg zur Mystik Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens fällt es in der heutigen... mehr
Der Weg
zur Mystik



Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

fällt es in der heutigen Informationsfülle dem einzelnen schwer, den richtigen Weg zur Selbsterkenntnis zu finden ohne dabei in Unwahrheit und Fanatismus zu geraten. Anhand spiritueller Erfahrungen und Offenbarungen aus der geistigen Welt wird hier der Weg zur wahren Gottesfindung aufgezeigt und eine Symbiose zwischen Glauben und Wissen geschaffen.

Neben einem spirituellen Grundlagenwissen werden auch praktische Hinweise zur Einführung in die Kabbala, Symbolsprache usw. vermittelt. Trotz seiner Sachlichkeit überzeugt dieses Buch durch seine geistige Tiefe und eröffnet damit den Weg zu höheren Dimensionen.
  

Inhalt (Auszug):

Vorwort
I. Grundlagenwissen

Ist Gott nur Energie?

Die Wesenhaftigkeit Gottes

Die Entstehung der Polarität  
Der geheiligte Name Gottes
Über das Beten - Bitten oder Geben?

Was ist Sünde?


Die Kunst des Liebens

Der freie Wille des Menscheny

 

Freiheit der Seele - Karma oder Erlösung?

Hinduismus  
Buddhismus  
Islam
Judaismus
Christentum
Naturreligionen  

Die heilige Zahl 7 und das Buch der sieben Siegel

1. Prophetie  
2. Intuition
3. Entsprechungslehre
4. Kabbala  
5. Meditation
6. Empirie
7. Kritikfähigkeit

Christentum und Kirche


Leben und Tod - Sterben ohne Tod?
Wiederverkörperung und Wiedergeburt

Heil durch Heilung


Schwingungsqualität von Ton und Farben
Wesen und Ziel der Sekten und Ashrams
Sinn und Zweck von Okkultismus und Spiritismus

 


Leseprobe: 


Die Kunst des Liebens

Was bedeutet "Liebe" wirklich

, und worin liegt die Ursache der Lieblosigkeit? In unserem Zeitalter ist die Liebe ein vermarktetes Idol geworden, "I love Jeans, I love Ice Cream, I love New York" usw. Die Liebe wird als Werbemittel für jede Art von Ware missbraucht. Konsumgüter und Luxusgegenstände werden vorwiegend mit fast entblößten Frauenkörpern angepriesen, aber wird dadurch das Produkt zur Liebe oder die Liebe zum Produkt angeregt?

Bedürfnisse werden als Gefühle verkauft, und diese wiederum auf die Materie gelenkt, als ob etwas Lebloses liebenswert wäre. Die Liebe wird somit entpersonifiziert, ist nicht mehr höchstes Ziel, sondern nur noch Mittel zum Zweck. Mit einer der stärksten Kraft, der Sexualität, werden so im Menschen niedere Triebe geweckt und angeregt.

Der Ausdruck von Liebe in der Sexualität wird hier auf das niedrigste Niveau transmittiert, so dass der Akt der korporalen Vereinigung als "Liebe" verkauft wird. Der Ausdruck von Liebe wird dem Gefühl der Liebe gleichgestellt. Aber der Liebesakt allein ist nicht Liebe, denn die Tiere tun es nicht anders. Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist doch gerade die Fähigkeit zu lieben und Gefühle zu entwickeln, sich nicht von Trieben leiten zu lassen, sondern Herr seiner selbst zu sein.

Im allgemeinen sind drei Formen der "Liebe" anzutreffen: die Eigenliebe, die falsch verstandene und die selbstlose Liebe oder anders ausgedrückt die naive, unreife und reife Liebe. Sinnbildlich könnte man sie in drei Sätzen darstellen:

 

- Ich liebe dich, weil du mich liebst

- Ich liebe dich, weil ich dich brauche

- Ich brauche dich, weil ich dich liebe.

 

Dabei ist nur die letztere wirklich Liebe, denn sie ist Geben ohne Nehmen. Was aber ist Liebe?

Liebe ist das göttliche Gefühl schlechthin, denn

Gott ist die Liebe

(vgl. 1. Joh. 4/16). Die Liebe befreit die Seele des Menschen aus den Fesseln der Materie und erhebt sie zu Gott. Die Liebe ist der Weg, das Ziel und die Vollkommenheit. Wahre Liebe ist selbstlos, ohne Anspruch auf Gegenleistung, demütig und geduldig, aber auch weise, niemals aber egoistisch und berechnend, Selbstzweck oder Mittel zum Zweck. Sie ist der wahre Reichtum des Herzens, weil die Liebe in erster Linie ein Geben und nicht ein Nehmen ist. Oft wird das Geben missverstanden als sich selbst aufgeben, als Opfer. Das wahre Geben ist aber ein Geschenk aus dem Herzen, denn nicht derjenige ist reich, der viel hat, sondern der viel gibt. Ein Mensch gibt dabei freiwillig dem anderen das Kostbarste, was er besitzt - sich selbst. Wenn jemand wahrhaftig gibt, kann der andere nicht umhin, auch etwas zu geben. So wird im Geben etwas Lebendiges geboren, die selbstlose Liebe und das Glück, Liebe der Liebe wegen zu geben.

Es ist dies der vollkommenste Austausch von Liebe unter Beibehaltung der eigenen Individualität, eine Betätigung, die nur in Freiheit und nie unter Zwang möglich ist. Die selbstlose Liebe befreit den Menschen aus seinen eigenen Fesseln, aus der inneren Isolation und Abgetrenntheit von anderen Menschen.

Im heutigen Massenbetrieb der Weltmaschinerie und technisierten Leistungsgesellschaft verliert der Mensch immer mehr seine Fähigkeit zu lieben, und die Menschlichkeit bleibt oft auf der Strecke. Gefühle sind nicht mehr gesellschaftsfähig, sei es im Kapitalismus, Kommunismus, in organisierten Pseudosystemen oder Sekten. Der Mangel an Liebe führt zur Knechtschaft der Seele und schließlich zur inneren Lieblosigkeit, weil jeder nur nehmen und nicht geben will. Aus Liebe wird ein hohles Wort und aus Freiheit Zwang. Wie kann aber der Mensch frei sein, wenn er Knecht seiner eigenen Schwächen ist?

Was geschieht dann mit solch einer Seele? Sie entwickelt eine Sucht nach Ersatz, und die Welt bietet diesbezüglich unbeschränkte Möglichkeiten, seien es Drogen, Alkohol, TV, Streben nach Besitz, Geld, Macht, Titel oder Selbstbeweihräucherung. All diese Versuche sind jedoch nur Ausdruck der einen Sucht, der Sehn-Sucht nach Liebe. Dieses Verlangen des Herzens kann die Welt und deren Fürst nicht stillen. Alle Kostbarkeiten der Erde können die wahrhaftige Liebe nicht ersetzen oder erkaufen, denn die Liebe ist keine Ware, sondern ein Geschenk Gottes. Und so müssen wir uns auch an Gott wenden, um reine göttliche Liebe zu erhalten. Voraussetzung dafür ist allerdings der Wille, sich in die Liebesweisheit Gottes einzuordnen.

Viele fürchten den Schritt zu Gott, weil sie glauben, sich unterordnen zu müssen. Dabei übersehen die meisten, dass sie freiwillig Knechte selbstgesetzter Zwänge sind. Wahre Liebe dagegen beruht niemals auf Zwang, sondern auf dem freien Willen des Menschen. Liebe ist somit die absolute Freiheit in Gottes Geboten.

Wenn aber nur von einem strafenden und zürnenden statt von einem liebenden und lebenserhaltenden Gott oder von einem gekreuzigten statt von einem auferstandenen Jesus gepredigt wird und von einem sündigen statt von einem zur Vollkommenheit zu gelangenden Menschen, führt das natürlicherweise zu einem psychischen Druck, wodurch sich die Seele abwendet und wieder in Unfreiheit gelangt.

Die Liebe ist nicht in steinernen Gebäude, sondern nur im Herzen durch Gott zu finden.

Und dahin kann der Mensch allein durch seine eigene Willenskraft und das tätige Handeln nach der Lehre Jesu gelangen, und nicht durch frommes für wahr halten ohne Vertrauen und Glauben.

 

„Die Liebe führt
und die Liebe ist das Ziel.“
Fragen zum Artikel? Weitere Artikel von CORALF
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
Kundenbewertungen für "Buch: Der Weg zur Mystik (Taschenbuch)"
01.09.2016

Alles super gelaufen, gerne wieder!!! Vielen Dank

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Zuletzt angesehen